I Duo Flying Tree I Cäthe I Charm of Finches
I Duo Flying Tree I Cäthe I Charm of Finches
To Athena I Panda Lux I Pulsar Trio I Liam Lies
To Athena I Panda Lux I Pulsar Trio I Liam Lies
I Killabeatmaker I Lost in Lona I Marla Moya I Martin Luke Brown
I Killabeatmaker I Lost in Lona I Marla Moya I Martin Luke Brown
Diese Acts erwarten euch 2026:
Cäthe
Cäthe ist eine Wucht. Eine, die nicht laut sein muss – aber es manchmal ist. Eine, die sagt, was andere nicht mal denken wollen. Ihre Songs treffen da, wo es wehtut – und machen genau dort Platz. Unmittelbar, klar, wild – aber nie ohne Zartheit.
Cäthe ist eine Sängerin und Erzählerin der Gefühle. Ihre Texte navigieren zwischen Liebe, Alltag, Rebellion und sanfter Melancholie. Seit ihrem Debüt Ich muss gar nichts hat sie sich eine unverwechselbare Stimme in der deutschen Pop‑ und Indie‑Szene erarbeitet: mutig, poetisch, direkt.
Live schafft sie einen Raum, der zum Nachdenken, Lachen und Mitsingen einlädt, in dem jede Nuance spürbar wird und jede Stimmung Raum hat. Dabei braucht sie keine große Pose, weil alles, was sie tut, aus ihr selbst kommt. Und genau deshalb gehört sie zu Musik & Stille.
Charm of Finches
Das Melbourner Schwestern-Duo Charm of Finches präsentiert kunstvollen Folk-Pop, der gleichzeitig anmutig und düster bezaubernd ist. Ihren ganz besonders engen Harmoniegesang durchdringt Melancholie und Staunen gleichermaßen.
Die Schwestern Mabel und Ivy Windred-Wornes haben sich in Australien längst einen Namen gemacht und ihre Musik in den letzten Jahren weit über die Heimat hinausgetragen. Ihr aktuelles, viertes Studioalbum „Marlinchen In The Snow“ entstand in der winterlichen Weite Kanadas und klingt nach Bewegung, nach Unterwegssein, nach leiser Intensität.
Von Australien über Kanada und Großbritannien führt ihr Weg nun weiter nach Deutschland – und bei Musik & Stille auf unsere Bühne.
Duo Flying Tree
Wie klingt ein Gespräch ohne Worte? Bei Duo Flying Tree ist es ein leiser Fluss aus Klang und Vertrauen.
Zwei einzigartige Instrumente. Zwei Musiker*innen, die sich auf der Bühne blind verstehen. Und ein gemeinsamer Klangraum, der sich jenseits aller Genregrenzen entfaltet.
Als sich Levan Andria (Cello) und Stephanie Lepp (Flöte & Bansuri) 2017 in Stuttgart begegnen, beginnt eine musikalische Reise, die bis heute in Bewegung ist. Ihre Musik entsteht aus der Improvisation, getragen von klassischem Feingefühl und inspiriert von Musikkulturen aus aller Welt.
Jedes Konzert ein Unikat – lebendig, intuitiv, kammermusikalisch präzise und doch offen für Überraschungen. Der seltene Klang von Bansuri und Cello schafft eine Atmosphäre, in der Zuhören zum Erlebnis wird.
Killabeatmaker
Stell dir vor, ihr steht inmitten eines pulsierenden Clubs, und plötzlich verschmelzen die traditionellen Melodien der Anden mit den treibenden Beats afrikanischer Rhythmen. Genau dieses Erlebnis bietet Killabeatmaker, ein Trio aus Medellín, Kolumbien.
Ihre Live-Auftritte, darunter Festivals wie Sziget und Helsinki Festival, sind ein energetisches Spektakel, bei dem er Beatboxing, Rap und Gesang nahtlos in DJ-Sets integriert werden. Bereits 2025 beim Musik & Stille haben sie uns die Schuhe aus und als barfuß tanzende Meute vor die Bühne gezogen.
Liam Lies
Es gibt diese seltenen Momente, in denen ein Song alles um dich herum leiser macht. Liam Lies schreibt genau solche Songs.
Feinfühlig, klar, voller Weite – als würde man sich in einem verlassenen Haus umsehen, das jemand mit Melodien tapeziert hat. Seine Musik bewegt sich zwischen Pop und Sehnsuchts-Indie-Rock. Texte, die nachhallen. Und die nicht im Zweifel stehen bleiben, sondern zwischen den Zeilen eine leise Zuversicht tragen: Hoffnung auf Repeat.
Auf der Bühne bringt Liam nicht nur Sound, sondern Haltung mit. Musik, die nicht überladen ist, sondern sich Raum nimmt. Beim Musik & Stille Festival ist Liam Lies nicht nur ein Act – sondern ein Gefühl.
Lost in Lona
„Wir leben die Melancholie“, sagt Sängerin Lidia Beck. Und man glaubt es sofort, wenn man ihre Stimme hört – zart, klar, ehrlich. Gemeinsam mit Konstantin Aebli bildet sie das Duo Lost in Lona. In Basel zuhause, irgendwo zwischen Indie, Folk und einem leichten Countryflimmern unterwegs.
Ihr Debütalbum Scared Like A Mother And Her Gun haben die beiden komplett selbst produziert – eine dichte, eindringliche Reise durch Liebe, Angst, mentale Gesundheit und die Suche nach Halt. Das neue Album Killer geht diesen Weg weiter, öffnet sich klanglich – bleibt aber berührend, direkt, aufrichtig.
Eine Einladung, tiefer zu hören.
Marla Moya
Man hört sie einmal – und vergisst sie nicht. Marla Moya singt mit rauer Wärme und klarer Emotionalität. Ihre Songs sind ehrlich, unprätentiös und tragen eine stille Intensität – zeitlos und gegenwärtig zugleich. Ihre Musik erinnert an Größen wie Fleetwood Mac oder Harry Nilsson, gleichzeitig an heutige Indie-Größen wie Angel Olsen oder Weyes Blood.
Die Songs erzählen von Umbruch, Selbstfindung, Angst und Hoffnung – von einer jungen Frau, die sich neu erfindet.
Zwischen Licht und Schatten, Fernweh und Heimkehr, dem Wunsch, gesehen zu werden, und der Kraft, sich selbst genug zu sein. Marla Moya’s Lieder sind intim und weit zugleich – sie öffnen Räume, ohne je die Bodenhaftung zu verlieren. Am Ende weiß man nie genau: Ist das da gerade ein Lachen oder ein Weinen?
Wahrscheinlich beides. Und genau deshalb bleibt ihre Musik.
Martin Luke Brown
Seine Songs verbinden soulful Storytelling mit einer fast filmischen Weite. Zwischen Soul, Folk und Pop entstehen Lieder über Beziehungen, Zweifel und Hoffnung.
In den letzten zehn Jahren hat er sich leise, aber konsequent eine eigene Welt aufgebaut – als Songwriter, Produzent und Kollaborateur mit Künstler:innen wie Lizzy McAlpine, Orla Gartland oder Victoria Canal. Mit FIZZ stand er auf großen Bühnen, spielte Glastonbury und erreichte mit dem Debütalbum die UK Top 40. Doch besonders stark wird Martin, wenn er allein steht. Sein Album damn, look at the view ! zeigte eine bemerkenswerte Offenheit.
Auch sein aktuelles Album man oh man ! bleibt nah an den Fragen unserer Zeit. Es geht um Identität, um Rollenbilder, um Neuanfänge.
Panda Lux
Panda Lux machen Pop mit Seele – aber nie mit glatten Kanten. Ihre Songs klingen nach Nächten, in denen man zu lange wach lag, nach Sehnsucht, die einen nicht loslässt, nach Aufbruch.
Die Schweizer Band hat mit ihrer Mischung aus Indie, Synthpop und poetischer Direktheit längst Kultstatus in der deutschsprachigen Szene erreicht. Ihr Sound ist zugleich tanzbar und tiefgründig, verspielt und verletzlich. Im Zentrum: Texte, die etwas wagen – und eine Stimme, die Bilder malt.
Live sind Panda Lux intensiv, klar, hypnotisch. Ein Konzert mit ihnen ist kein Abriss, sondern ein Eintauchen – in eine musikalische Welt, die gleichzeitig Leichtigkeit und Tiefe kennt.
Pulsar Trio
Ein Piano, eine Sitar, ein Schlagzeug – und plötzlich entsteht ein Sound, der klingt wie eine Reise durch fremde Welten. Das Pulsar Trio bringt drei musikalische Biografien zusammen, die unterschiedlicher kaum sein könnten – und genau daraus entsteht Magie.
Ihre Musik balanciert zwischen Komposition und Improvisation, zwischen westlicher Klassik, Jazz und der indischen Raga-Tradition. Dabei bleibt sie immer verspielt, virtuos, neugierig. Ihr aktuelles Album We Smell in Stereo ist Klangforschung mit Tiefgang – und live wird daraus ein Sog, der alles mitnimmt.
Ob auf dem Glastonbury Festival, in Delhi, auf der Fusion oder in der Elbphilharmonie: Pulsar Trio steht für intensive Konzerterlebnisse, bei denen jeder Moment zählt.
2026 verwandeln sie Musik & Stille in einen vibrierenden Klangraum zwischen Ekstase und Stille.
To Athena
Ein melancholischer Synthie flirrt durch den Raum. Dann diese Stimme – zart, verletzlich, klar. To Athena fängt dich ein, bevor du weißt, was passiert.
Die Künstlerin aus Luzern singt auf Englisch und Schweizerdeutsch, schreibt Songs über Sehnsucht, Schmerz, Stolz und Scham – und schafft daraus eine feinsinnige Mischung aus Folkpop und 80er-inspiriertem Artpop. Manchmal zart instrumentiert, manchmal elektronisch verdichtet. Aber immer voller Haltung.
Auf ihrem Album Aquatic Ballet (2023) verarbeitet sie queere Identität, Mutterschaft und das Aufbrechen von Rollenbildern. Ein Sound, der sich traut, zu fließen – ohne dabei die Tiefe zu verlieren.

